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Rabenau
Berichte aus den Jahren 2007 und 2008 finden Sie hier |
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(Sept 09) Im Deutsch-Französischen Partnerschaftsverein Rabenau sind zahlreiche begeisterte Boule-Spieler beheimatet. Und im Burggarten in Londorf gibt es seit vielen Jahren eine Boule-Bahn, die in der Saison donnerstags regelmäßig abends zum Spielen genutzt wird. Rabenau-interne Turniere der Ortsvereine brachten leider nicht den erwünschten Zuspruch und so entschlossen sich eine Reihe Mitglieder, ein überregionales Boule-Turnier auszurichten. Dieses Turnier fand am Sonntag bei gutem Wetter statt.
Bereits am Samstag markierten Mitglieder Spielfelder auf dem Festplatz in Londorf und sperrten ihn ab. Sonntag früh gegen 10.00 Uhr begannen die Spiele: 30 Boulespieler, teilweise aus Linden, Heuchelheim und Krofdorf, bildeten zehn Mannschaften und kämpften um den Sieg und die Siegerprämien. Für die beste Mannschaft wurden 120 Euro, für die zweitbeste 60 Euro und für den dritten Platz 30 Euro ausgelobt. Gespielt wurde in Dreiermannschaften, 13 Punkte mussten erreicht werden. Es wurden jeweils sechs Durchgänge gespielt, dann standen die Sieger fest: Den dritten Platz belegten Erich Hohn, Norbert Müller und Rolf Donges aus Heuchelheim. Auf den zweiten Platz kam die Mannschaft mit Michael Groth, Karl-Heinz Schäfer und Martin Leinweber, ebenfalls aus Heuchelheim. Platz Eins errangen Thomas Mück (Biebertal), Reinhard Mielchen (Ehringshausen) und Frieder Bastian (Marburg). Die Spieler waren zufrieden und der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins, Rabenaus Bürgermeister Kurt Hillgärtner, lobte die Organisation. Er brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass diese Sportart nun in der Rabenau stärker Fuß fassen wird, denn auch für das kommende Jahr ist die Durchführung eines weiteren Boule-Turniers in der Lumdatalgemeinde geplant. Konzentration, so der Bürgermeister, ist eine wichtige Voraussetzung für dieses Spiel, das generationsübergreifend jeder spielen kann. Es war auch eine Mannschaft dabei, in der Großvater, Vater und Sohn gemeinsam spielten – und das klappte einwandfrei und war erfolgreich. Ebenso waren beim Turnier Spieler dabei, die Erfahrungen bei den Deutschen Boule-Meisterschaften haben. Sich mit ihnen zu messen und sich auszutauschen war sicher einer der Anreize der Teilnehmer am Sonntag, von denen im kommenden Jahr sicher viele wieder dabei sein werden - beim Boule-Turnier in Rabenau.
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Die Volksbank Mittelhessen engagiert sich in der Region: Eine Spende über 250 Euro überreichten Privatkundenbetreuer Markus Kreisel (re) und Kundenberaterin Sabine Schlichting-Hines an die Vorstandsmitglieder der AWO Rabenau Albert Schäfer (Schriftführer) und Ludwig Fabel (Rechner). Damit unterstützt die Volksbank Mittelhessen die gemeinnützige Arbeit der Rabenauer Arbeiterwohlfahrt und anerkennt deren Leistung. Die Spende erhielt die AWO als Unterstützung für die Veranstaltungen, die im laufenden Jahr noch stattfinden werden: Es werden zwei interessante Vorträge angeboten und im Dezemberg dann eine öffentliche Weihnachtsfeier.
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(Sept 09) Die Herkulesstaude oder auch den Riesenbärenklau kennen alle: Man sieht sie im Frühsommer bis Sommer und erkennt sie leicht an ihren großen weiß leuchtenden, bis zu einem halben Meter im Durchmesser messenden Dolden. Die Pflanzen selbst können über drei Meter hoch werden. Ihre Blätter sind charakteristisch und wachsen bis über einem Meter lang.
Dann, wenn sie verblüht sind, erregen sie nicht mehr viel Aufmerksamkeit, denn die Dolden werden grün, dann graubraun. Aber dann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem die Pflanze ihre Samen auswirft, und das über mehrere Meter weit. Falls er in Flüsse oder Bäche fällt, kann er Kilometerweit transportiert werden. Manchmal schleppen ihn Tiere oder auch Menschen mit und verteilen ihn so weiter.


Herkulesstauden zählen ebenso wie beispielsweise das indische Springkraut zu den Neophyten. Diese sind eigentlich in anderen Regionen der Erde zu Hause und wurden bewusst oder unbewusst eingeschleppt. Bewusst eingeführt wurden die Pflanzen wegen ihrer Schönheit oder weil sie als Nutzpflanzen angebaut werden. So zum Beispiel die Kartoffel oder die Tomate, die aber unproblematisch sind. Bei der Herkulesstaude war es vor rund 200 Jahren der Adel, der sich mit dem Samen der schönen Pflanzen beschenkte. Mitte des vergangenen Jahrhunderts waren es die Imker und die Forstwirtschaft, die in der Pflanze Vorteile sahen und sie säten. Damals war der Samen sogar recht teuer.
Wie Günter Schomber vom NABU Allertshausen berichtete, wachsen aber dort, wo diese invasiven Neophyten wie Riesenbärenklau und indisches Springkraut sind, nur noch wenige anderen Pflanzen. Beim indischen Springkraut kann man deutlich erkennen, dass am Ufer der Lumda (Bild) außer ihm nur noch Kletten und wenige Brennnesseln wachsen. Ebenso ist es mit den Herkulesstauden: Wo sie stehen und regelrechte Kolonien bilden, wächst nichts anderes mehr. Diese Pflanzen sind so dominant, dass sie andere Arten vertreiben und sich so stark vermehren. Bei der Herkulesstaude kommt noch hinzu, dass es durch die Berührung zu starken gesundheitlichen Schädigungen kommen kann: Kommt man mit der Pflanze in Kontakt, und dabei ist es egal, ob mit der Wurzel, Stamm, Blätter oder Dolde, kann es zu Verbrennungserscheinungen kommen, die sehr schwere Folgen haben können.
Vom Regierungspräsidienten in Gießen, bei dem auch die Obere Naturschutzbehörde zu finden ist, wurde dem Anzeiger mitgeteilt, dass es seines Wissens nach keine gesetzliche Beseitigungsverpflichtung für den Riesenbärenklau gibt und „daher auch keine Zuständigkeit für die Beseitigung der Herkulesstaude“, so der RP-Pressesprecher Manfred Kersten. „Eine Bekämpfung wegen ihrer starken Gefährdung für den Menschen wird in bestimmten Bereichen wie in der Nähe von Kindergärten, Schulen, entlang stark frequentierter Gehwege etc. durchgeführt.“ Und weiter sagt der RP: „Ansprechpartner für die Bevölkerung und Kommunen ist die örtliche, untere Naturschutzbehörde beim Kreis bzw. der Stadt Gießen.“ Dem Bauamt der Gemeinde Rabenau liegen nach Auskunft des Bauamtsleiters Thomas Mohr Informationen zur Bekämpfung der Herkulesstaude vor. Hier kann man sich informieren, wie man diese Pflanze nachhaltig beseitigen kann.
Vom RP gab es vorab diese Informationen: „Die nachhaltige Bekämpfung ist nur durch das Ausgraben der Wurzeln zu gewährleisten – und das muss wegen der vielen Keimpflanzen in den Folgejahren mehrfach wiederholt werden. Eine zusätzliche Bodenbearbeitung wirkt unterstützend. Pflanzenbestandteile jedweder Art dürfen keinesfalls auf den Kompost, sondern gehören in den Restmüll.“
Weder Herkulesstaude noch indisches Springkraut gehören ursprünglich hierher. Sie wurden durch Menschenhand eingeführt und können nun nur durch diese Einhalt geboten bekommen. Während beim Springkraut aufgrund der starken Ausbreitung kaum noch damit zu rechnen ist, dass man es noch einmal los wird, so ist die Situation bei der Herkulesstaude hoffnungsvoller.

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(Aug 09) Im Burggarten in Londorf gibt es eine Boulebahn, um die sich Mitglieder des Deutsch-Französischen Partnerschaftsvereins kümmern. Bereits über fünfzehn Jahren treffen sich Boulespieler im Burggarten, um auf der Bahn zu spielen. Die Holzstämme, die als Begrenzung um die Bahn liegen, mussten ausgetauscht werden und weitere Pflegemaßnahmen wurden erledigt.
Am 20. September 2009 veranstaltet der Deutsch-Französischer Partnerschaftsverein ein großes Boule-Turnier, dass auf dem Festplatz in Londorf stattfinden wird. Geplant ist, dass Dreiermannschaften (Tripletten) nach den Regeln des Deutschen Pétanque-Verbandes gegeneinander antreten. Dazu werden interessierte Boule-Vereine und Turnierspieler eingeladen. Aber auch die heimischen Vereine sind herzlich eingeladen, an diesem Turnier teilzunehmen und – soweit noch nicht geschehen – das Präzisionsspiel Boule zu entdecken. Üben können sie im Burggarten in Londorf.
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(Aug 09) Eine gemütliche Fahrradtour in herrlicher Umgebung – so warb der Verkehrsverein Rabenau für eine neue Veranstaltung. Und trotz heißer sommerlicher Temperaturen hatten sich 15 begeisterte Radler um 18.00 Uhr zum Start im Burggarten Londorf eingefunden. Dort wurde auch unter der Führung von Petra Aumann gestartet, es ging zunächst über den Fahrradweg nach Allendorf. Dort bog die Gruppe in den Totenhäuser Weg ein und fuhr auf den Totenberg. Von da aus ging es durch den Wald nach Sichertshausen, wo es zu einem platten Reifen kam, der aber sofort repariert werden konnte. Weiterfahrt dann über die alte Bundesstraße 3 bis zum Hofgut Friedelhausen. Wenig später war eine Raststelle eingerichtet, wo zur Stärkung Bananen und vom Apotheker Dr. Dehmel gespendete Magnesiumdrinks gereicht wurden. Über den Lumda-Wieseck-Radweg ging es dann wieder zurück in den Burggarten nach Londorf. Damit hatten die Radler gut 34 km zurückgelegt. Zwischendurch wurde die schöne Landschaft betrachtet und viele Fotos gemacht. Anschließend fand ein Erfahrungsaustausch im Biergarten statt.
Die Verantwortlichen im Verkehrsverein überlegen derzeit, eine geführte Strecke ohne große Steigungen für Radfahrer anzubieten, die nicht so oft Radfahren und über keine große Ausdauer verfügen oder einfach wieder mit dem Radfahren anfangen wollen.
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In vielen Gärten bieten derzeit die Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii) den Insekten eine reichhaltige Nektarquelle. Neben den Schmetterlingen sind unter anderen auch Honigbienen und Hummeln an den Blütenrispen zu finden. Die aus Asien stammende Zierpflanze ist bei uns sehr beliebt und ermöglicht die Beobachtung der Schmetterlinge in nächster Nähe. Unser Bild entstand bei dem Verwaltungsgebäude in Londorf.
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(Juli 09) Beim Alten-Herren-Turnier um den Wanderpokal der Gemeinde Rabenau traten am Wochenende fünf Mannschaften auf dem Sportplatz in Geilshausen gegeneinander an. Die Spiele gingen über je zwei mal 12,5 Minuten und wurden von Otmar Becker (Turnierleitung) als sehr fair und torreich beschrieben. Den Schiedsrichtern bescheinigte er eine gute Leistung. Es kam zu folgendem Ergebnis:
5. Platz mit 0 Punkten und 2 : 9 Toren: FC Rüddingshausen
4. Platz mit 4 Punkten und 8 : 12 Toren: SG Kesselbach/Odenhausen
3. Platz mit 5 Punkten und 9 : 8 Toren: SV Geilshausen
2. Platz mit 7 Punkten und 8 : 5 Toren: FC Allertshausen
1. Platz mit 12 Punkten und 8 : 1 Toren: TSV Londorf (unser Bild)
Rabenaus Bürgermeister Kurt Hillgärtner übergab den Pokal im Beisein von Geilshausens AH-Abteilungsleiter Manfred Wissner an Kurt Wyrwich aus der AH-Mannschaft des TSV Londorf, die ungeschlagen und verdient Sieger des Turniers wurde.
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(Juli 09) Für die IG-Vollversammlung gab es einen guten Grund. Rüdiger Freese, der Vorsitzende des Sprecherausschusses sagte: „ Das ist ein erfreulicher Anlass: Wir haben jetzt erst einmal gewonnen!“
Die Interessengemeinschaft gegen die Abwasserbeiträge hatte geladen und 50 Mitglieder waren – teilweise mit Partnern – in den Nebenräumen der Gaststätte „Zum Lumdatal“ erscheinen. Freese erläuterte die wichtigsten Punkte der 31 Seiten umfassenden Urteilsbegründung des Verwaltungsgerichtes Gießen.
Dabei erklärte er, dass das Gericht bis in die Mitte der 80er Jahre zurückgegangen ist und feststellt hat, dass es seit ca. 1987 keine Fertigstellungsbeschlüsse mehr gab. Er erläuterte, dass Maßnahmen normalerweise beschlossen werden und dann die Fertigstellung der Maßnahme ebenso beschlossen wird, also ein Anfangs- und ein Endzeitpunkt für jede Maßnahme festgestellt wird. Das ist seit rund 22 Jahren in Rabenau nicht mehr geschehen. Dadurch ist die Transparenz für die Bürger nicht gegeben. Das Bauprogramm der Gemeinde, für das an die Grundstückseigentümer Vorausleistungsbescheide erlassen wurden, geht bis in das Jahr 2010. Das Gericht sagt aber, dass ein klarer Bezug zum Anfang fehlt.
Dass die Rechtslage für die Gemeinde sehr schwer ist, erkannte das Gericht an. Aber es sagte auch, dass diese Schwierigkeiten von der Gemeinde selbstverschuldet seien. Rechtsprechungen und Gesetze ändern sich mit der Zeit, und die Gemeinde habe versäumt, im besagten Zeitraum gesetzeskonforme und rechtsprechungskonforme Beschlüsse zu fassen.
Freese sagte, dass die Begriffe „Ergänzungsbeitrag“ und „Schaffensbeitrag“ feststehende juristische Begriffe sind. Der Vorausleistungsbescheid beinhaltet einen Ergänzungsbeitrag, der von den Bürgern gefordert wird. Das sei aber nur zulässig, so das Gericht, wenn zuvor ein Schaffensbeitrag erhoben wurde. Freese berichtete, das Gericht habe mehrfach nachgefragt: „Wurden für Altanleger Schaffensbeiträge erhoben?“ Und die Antwort war stets „Nein“. Die Gemeinde ging von einem fiktiven Schaffensbeitrag aus, was aber unzulässig ist. Schaffensbeiträge sind laut Gemeinde nur für Neubaugebiete erhoben worden.
Die Kosten für TV-Befahrungen und Reparaturen wurden seitens der Gemeinde auf die Beiträge umgelegt. Das sei aber unzulässig, so hieß es in der Begründung, weil es zur Netzinstandhaltung gehöre und durch die Gebühren abzudecken sei. Ausnahme hierbei ist, wenn über 50 % des Kanalnetzes erneuter wird. Das trifft aber in der Gemeinde Rabenau nicht zu.
Nun hat die Gemeinde einen Antrag auf Zulassung zur Berufung mit geforderter Begründung beim Verwaltungsgerichtshof (VHG) in Kassel fristgerecht gestellt. Berufung kann man beim VGH nicht einfach einlegen, man muss sie beantragen und begründen. Die IG wird eine Replik (die Erwiderung) vorlegen. Der VGH entscheidet dann zunächst über den Antrag der Gemeinde, und wie Freese sagte, liegt die Quote der positiv beschiedenen Anträge bei rund 20 Prozent, ist also relativ gering.
Die vom VG Gießen gefällten Urteile in dieser Sache sind jedoch rechtskräftig und alle anderen Klagen ruhen zurzeit. Sollte der VGH dem Antrag der Gemeinde zustimmen, wird es ein Urteil des VGH geben. Sollte jedoch der VGH die Klage ablehnen, bleibt das Urteil des VG Gießen rechtskräftig und die ruhenden Klagen in dieser Sache werden identisch mit dem Urteil beschieden. Die Kläger haben dann einen definitiven Anspruch auf Aufhebung der Beitragsbescheide.
Es gab eine Abstimmung, bei der einstimmig entschieden wurde, eine offene Informationsveranstaltung zu organisieren, während der an alle Interessierten Informationen weitergegeben werden sollen, aber auch zur Solidarität aufgerufen werden soll.
Auch wenn die Gemeinde seit dem Urteil des Verwaltungsgerichts Gießen keine Mahnungen in dieser Angelegenheit versendet, rät Freese zur Zahlung. Die Bürger sind nach wie vor zur Zahlung verpflichtet. Im Falle des endgültigen Obsiegens entsteht ein Rückzahlungsanspruch gegen die Gemeinde.
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(Apr 09) Eine HSFA-Sitzung nur für die Berichterstattung über Maßnahmen zur Unterstützung des sanften Tourismus in der Rabenau fand am Mittwoch in den Nebenräumen der Gaststätte „Zum Lumdatal“ statt. Berichterstatter war Jörg Schneider von der Gemeindeverwaltung, der federführend für verschiedene Projekte verantwortlich zeichnet.
So wurden zum einen drei neue Flyer aufgelegt, von denen sich jeweils einer mit Freizeitaktivitäten, einer zur Vorstellung der Ortsteile und ein weiterer mit den Angeboten und Hinweisen für junge Familien auseinander setzt. Zusammen ergeben sie das Bild einer lebendigen Gemeinde, die in wunderbarer Natur für alle etwas bietet. Besonderes Augenmerk wurde hierbei darauf gelegt, auch für die Baugebiete in Londorf, Geilshausen und Rüddingshausen zu werben. Bilder von Sehenswürdigkeiten, von gemeindlichen Einrichtungen wie Kindergärten und Schule, von Aktivitäten und vielem mehr runden das Bild harmonisch ab. Im Rahmen eines sozialverträglichen Tourismus sind die Werbemaßnahmen im Internet und auf Flyern für die Anbieter kostenfrei – wohl auch ein eher seltenes Angebot. Mittlerweile stehen sieben Angeboten zur Übernachtung in Rabenau zur Verfügung. Die Übernachtungszahlen in der Gemeinde sind seit Jahren kontinuierlich am Steigen. In Zusammenarbeit mit Media-Konzept, Monika Schröter, konnten die drei Flyer erstellt werden: Sie leistete die graphische Umsetzung und war selbst mit viel Herzblut dabei, wie Schneider lobend erwähnte.
Zum anderen wird die Internetseite der Rabenau derzeit neu konzipiert. Die noch im Netz befindliche Seite ist vom Aufbau und der Benutzerfreundlichkeit her überholt. Unter dem Motto „Rabenau – wo das Lumdatal am schönsten ist“ wird mit den historischen Gebäuden, der vielfältigen Infrastruktur, den schön gelegenen Baugebieten und den bereits vorhandenen Angeboten den sanften Tourismus betreffend auf das Leben in der Kommune geworben. Hier kann man sich wohlfühlen, hier kann man alt werden – das sind die Signale, die diese neue Homepage im Internet vermitteln sollen.
Es wurde aber auch verdeutlicht, dass die Rabenau nicht allein steht sondern Bemühungen durch interkommunale Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen stattfinden. So gibt es die Fremdenverkehrs-AG, die Tourismusförderung „GießenerLand“ die aus den 17 Kommunen des Kreises, der Stadt Gießen und der Gemeinde Lahnau bestehen. Sie wurde in 2000 gegründet und gibt Broschüren heraus wie beispielsweise „Immer was los“ oder auch das Gastgeberverzeichnis des „GießenerLand“. Eingebunden in die Tourismusverbände „Das Lahntal“, „GießenerLand“, IREK, „Das Lumdatal“ und die „Hessische Apfelwein- und Obstwiesenourte“ ist die Gemeinde Rabenau bei allen wichtigen tourismusfördernden Gremien dabei.
Wichtig ist der Tourismusverband Lumdatal, der sich aus den Kommunen Lollar, Staufenberg, Allendorf und Rabenau zusammen setzt. Hierbei geht es um die Entwicklung von Konzepten zur Naherholung bzw. zum Tourismus, die Wirtschaftsförderung, dem Aufbau einer regionalen und überregionalen Zusammenarbeit der Tourismusverbände und Vereine und insbesondere um die Förderung der Region Lumdatal durch Publikationen und Pressearbeit.
Durch die Zusammenfassung der Außendarstellung aller vier Kommunen und Darstellung vorhandener touristischer Angebote und die Einbindung der Gastronomie wird ein Konzept entwickelt, das ins Lumdatal einlädt. So wurde eine eigenen Webseite geschaltet: „www.das-lumdatal.de“, die für diese Region wirbt. Unter dem Slogan „Das Lumdatal – ein schönes Tal entdecken“ wird hier beispielsweise für den „Autofreien Sonntag im Lumdatal“ geworben. Der Lumda-Wieseck-Radwanderweg spielt bei den Werbemaßnahmen eine große Rolle, denn diese Angebote kurzer überschaubarer Strecken durch herrliche Natur führt Fremde in die Region.
Eine Besonderheit stellt die neue vorgestellte, aber noch nicht geschaltete Seite für die Rabenauer Feuerwehr dar. Hier sind viele Informationen über die Feuerwehr, aber auch Tipps und Hinweise für die Bürger enthalten. Für die technische Anbindung dieser Seite zeichnet die Firma „IT-Systemhaus Nachtigall“ verantwortlich.
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Die Sternsinger und Diakon Markus Müller besuchten gestern bei ihrem Rundgang auch die Bewohner des Seniorenheims Lumdatal in Londorf
(Jan 09) Heute werden die Menschen in der Stadt Allendorf und der Gemeinde Rabenau von den Sternsingern besucht, um den Menschen mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B*09” den Segen Gottes zu bringen und für Gleichaltrige, die Not leiden, zu sammeln. Die diesjährige Aktion hat den Leitsatz: „Kinder suchen Frieden - buscamos la paz“.
Die diesjährige Aktion begann bereits Anfang Dezember. Diakon Markus Müller besuchte die Rabenschule und die Grundschule am Eulenturm und stellte die Sternsingeraktion vor. Er berichtete auch kurz vom Beispielland Kolumbien, in dem eine hohe Gewaltbereitschaft herrscht, Banden existieren und Gewalt an Kindern häufig vorkommt, denn in jedem Jahr wird ein Land vorgestellt und die Lebensumstände der Kinder dort dargestellt. Müller warb bei den Grundschulkindern für die Teilnahme an der Aktion. Nach dem Eingang von Anmeldungen wurden dann Mitte Dezember die zukünftigen Sternsinger zum Ankleidetag eingeladen, an dem ihnen ihre Rollen zugeteilt und die Gewänder übergeben wurden. Von da ab hatten die Kinder gute drei Wochen Zeit, ihre Rolle zu erlernen.
Auch in diesem Jahr fanden sich viele katholische und evangelische Kinder, so dass rund 25 Gruppen mit je vier Kindern gebildet werden konnten. Am Montag bereits fand der Aussendetag von vier oberhessischen Dekanaten, das sind die Dekanate Alsfeld, Wetterau-Ost, Wetterau-West und Gießen, in Nidda statt. Zu den vielen Kindern aus Rabenau und Allendorf in ihren schönen Gewändern kommen dann noch rund 30 Betreuer, die mit den Gruppen durch die Ortschaften gehen und die Menschen besuchen. Trotz dieser hohen Zahl an Sternsingern wird es leider nicht möglich sein, alle Haushalte zu besuchen, sagte Diakon Müller.
Die Freitagsgruppe bestand aus neun Kindern und war bereits gestern in der Rabenau und in Allendorf unterwegs. Sie besuchte die Verwaltungen und die Bürgermeister, Kindergärten, Banken, Geschäfte und auch die Bewohner des Seniorenhauses Lumdatal, wo sie schon erwartet wurden. Dort sangen sie ein Lied und sagten dann ihre Texte auf. Die Senioren waren erfreut und von der Heimleitung gab es neben viel Lob für die Aktion auch eine Spende für die gute Sache.
Alljährlich ziehen in Deutschland rund eine halbe Million Sternsinger von Haus zu Haus, um für Kinder gleichen Alters zu sammeln, die in teilweise schlimmen Verhältnissen leben müssen. Während der Aktion lernen die Kinder vieles über das Beispielland. Auch am Dankeschöntag im März, zu dem die Sternsinger eingeladen werden, wird kolumbianisch gekocht und vieles über Kolumbien erzählt und gezeigt. So erhalten die Kinder einen Einblick in die Verhältnisse derer, die zwar gleich alt sind, aber nicht die gleichen Chancen haben.
Die Sternsinger freuen sich, wenn ihr selbstloses Engagement von den Menschen honoriert wird. Einen Moment Zeit zum Zuhören, eine Spende für ihre Sammelbüchsen und vielleicht ein kleines Lob für ihre Mühe erhoffen sie sich von denen, die sie besuchen.

Der Rabenauer AWO-Vorsitzende Dr. Dehmel (li) ehrte Karl Eberhard Pfeiff (2.v.l) für dessen besonderes Engagement. Rechts Schriftführer Albert Schäfer und Cornelia Jitschin vom AWO-Kreisverband Gießen-Land.
(Jan 09) Die Jahreshauptversammlung der Arbeiterwohlfahrt Rabenau (AWO) für das Vereinsjahr 2008 fand in der Gaststätte „ Zum Alten Born“ in Rüddingshausen statt. Dieses Jahr war für den Ortsverein ein harmonisches, sehr arbeitsreiches und erfolgreiches, berichtete der Vorsitzende Dr. Wolfgang Dehmel.
Die Fusion der beiden Ortsvereine sei in vollem Maß gelungen ist, sagte er weiter, die beiden Ortsvereine sind innerhalb von 4 Jahren zu einem gemeinsamen Organ zusammengewachsen.
Im Dezember 2008 hatte die AWO Rabenau 54 Mitglieder. „Sorgen bereitet die Altersstruktur der Mitglieder und mangelnder Vereinsnachwuchs.“
Ein- und Austritte, diese meist aus finanziellen Gründen, halten sich die Waage. Es ist etwas bitter, so Dehmel, dass es manche Familien gibt, die sich nicht einmal den Mitgliedsbetrag von 30 € pro Jahr leisten können, aber gerne wollten.
In 2008 wurden sieben Vorstandssitzungen abgehalten. Sie dienten dazu das Jahresprogramm erfolgreich abzuwickeln, bzw. über die Durchführung von Aktivitäten zu entscheiden.
Nach wie vor ist die AWO Rabenau auf externe Spenden angewiesen, um ihr Jahresprogramm zu realisieren. Der Vorsitzende danke in diesem Zusammenhang der Sparkasse Grünberg und den vielen privaten Sponsoren. Im vergangenen Jahr beging die AWO Rabenau ihre 60-Jahrfeier des Ortsvereins und nahm an der 1250 Jahrfeier Londorfs teil. Dehmel zur Finanzlage: „Wir drehen jeden Euro mehrmals rum, um zu entscheiden ob wir ihn ausgeben. So haben wir für 2009 erstmals auf das gedruckte Jahresprogramm verzichtet.“
Die Vereinsaktivitäten basieren auf dem Drei-Säulen-Programm mit Vorträgen, Ausflügen und Kranken- sowie Seniorenbesuche. Es wurden zwei Veranstaltungen durchgeführt. Inhaltlich waren beide Vorträge sehr interessant, jedoch war der Besuch seitens der Mitglieder eher dürftig. Die Vorträge fanden beide im Seniorenheim Lumdatal statt und waren im Mai mit der Referentin Dr. Katrin Eschmann über „Pfarrer Kneipp nur ein Wasserdoktor?“ und im November mit dem Referenten Wolfgang Will über „Feuchtbiotope in der Rabenau“. Als „Sahnebonbon“ bot die AWO exklusiv ihren Mitgliedern mit persönlicher Einladung den Besuch des Rosenmuseums in Bad Nauheim an. Bei Gesamtkosten von nur zehn Euro hatten 22 Personen an diesem Halbtagesausflug teilgenommen.
Bei Kranken, immobilen Senioren und Jubilaren wurden 46 Besuche abgestattet. Die Erfahrungen bei diesen Besuchen haben gezeigt, berichtete der Vorsitzende, dass der individuelle Besuch einer Gemeinschaftsveranstaltung vorzuziehen ist.
In den vergangenen vier Jahren wurde der Information, den Vorträgen und der Geselligkeit mit Ausflügen der Vorrang gegeben. Im Jahre 2009 will sich die AWO die individuellen Besuchen von kranken, immobilen und isolierten Menschen konzentrieren. Der Vorsitzende wird sich dafür verwenden, dass ein „Rabenau Programm“ aufgelegt wird unter Beteiligung verschiedener Institutionen und des Bürgermeisters. Außerdem werden weiterhin die Ferienspiele und das Rabenauer Vereinsleben tatkräftige von der AWO unterstützt.
Eine besondere Ehrung wurde während der Versammlung Karl-Eberhard Pfeiff aus Londorf zuteil. „Jahr aus, Jahr setzt er sich zum Wohl der Mitmenschen in der Rabenau ein“, sagte Dehmel, „Du bist unser engagiertester Sozialarbeiter!“ Er kümmert sich dabei um persönliche Belange, tägliche Bedarfe oder hört nur einfach zu. Jahr für Jahr bringt er so von seiner persönlichen Freizeit viele Stunden ein. „Sein Name ist untrennbar mit dem Wirken der AWO Rabenau verbunden“, so Dehmel.
Das Wahlergebnis der Vorstandswahlen war wie folgt:
Vorsitzender: Dr. Wolfgang Dehmel
Vertreter: Doris Schmidt und Reinhard Dietz (Dietz kommissarisch für ein Jahr)
Rechner: Ludwig Fabel
Schriftführer: Albert Schäfer
Beisitzer: Elli Helker, Brigitte Nachtigall, Gerhard Koch und Karl Eberhard Pfeiff.

(v.r.n.l.) Vorsitzende Elfriede Wissner verabschiedete Christine Gengenbach gemeinsam mit dem Team Annelie Grün, der Nachfolgerin Kerstin Kiehl, Anneliese Viehl, Inge Zimmer und Hilde Keil
(Jan 09) „Viele sind wir, doch eins in Christus.“ Unter diesem Motto laden Frauen aller Konfessionen zum Weltgebetstag ein.
Rund 50 Frauen aus dem Dekanat Grünberg trafen sich am Samstag im Bruder-Konrad-Haus zur Vorbereitung des Weltgebetstags der Frauen am 06. März 2009, darunter das Dekanatsteam Grünberg der evangelischen Frauen in Hessen und Nassau. Eingeladen waren alle Frauen aus dieser Region, die alljährlich in ihren Gemeinden den Weltgebetstag planen und vorbereiten.
Es war das allererste Mal, dass das evangelische Dekanatsteam Grünberg sich in einer katholischen Pfarrgemeinde traf. Zur Begrüßung stellte Monika Sekora zunächst die katholische Pfarrgemeinde St. Franziskus und ihr Entstehen vor über 50 Jahren vor. Sie berichtete von den Heimatvertriebenen, die in Londorf eine neue Bleibe gefunden hatten und ihren starken Glauben nun hier leben. Die Pfarrgemeinde umfasst die Stadt Allendorf/Lumda mit vier Ortsteilen und Rabenau mit sechs Ortseilen. „Wir sind eine sehr lebendige Gemeinde,“ sagte sie und verwies auf die ökumenischen Veranstaltungen im Jahresverlauf, das Backhausfest, die Sternsingeraktion, die ökumenischen Andachten in der Advents- und Passionszeit.
Jeweils am ersten Freitag im März feiern Christen in ca. 170 Ländern ökumenisch den Gottesdienst zum Weltgebetstag. Die Liturgie des Gottesdienstes wird jeweils von Frauen eines Landes für die Welt verfasst. Vor der Feier wird durch intensive Vorbereitungen zum Land und zur Situation von Frauen sowie Bibelarbeiten ein besseres Verständnis erreicht - über nationale und konfessionelle Grenzen hinweg.
In diesem Jahr sind es die Frauen aus Papua-Neuguinea, von denen die Liturgie stammt. Daher begrüßten sich die Damen im Bruder-Konrad-Haus auch mit dem Willkommesgruß aus diesem Land und dieser lautet „Gut pela sin daun“, das heißt „Lebe in Fülle“. Es fand eine Einstimmung auf das diesjährige Beispielland Papua- Neuguinea statt, in dem Dias angeschaut wurden, über Sorgen und Nöte der Frauen zu hören war. Ebenso erfuhren wir, dass in Papua-Neuguinea der Weltgebetstag seit 50 Jahren begangen wird. Bei uns in Deutschland jährt es sich zum 60. Mal. Am 11.07.09 findet daher eine große Jubiläumsveranstaltung in Frankfurt statt. Eine Einladung erging an alle Frauen daran teilzunehmen. Lieder aus Papua-Neuguinea wurden von Gisela Lich an der Gitarre für den Gottesdienst am Freitag, den 06. März, einstudiert und gesungen. Dieses Treffen war für die Verantwortlichen in den jeweiligen Pfarrgemeinden ein Informationsnachmittag, in welchem Anregungen und Ideen für die Gestaltung des Weltgebetstags-Gottesdienstes gegeben wurden.
Aber einen Wehrmutstropfen enthielt diese Veranstaltung doch: Pfarrerin Christine Gengenbach aus Laubach kündigte ihren Weggang aus dem Team an. Sie war seit acht Jahren als Theologin im Team des Dekanats Grünberg und hat vor einem Jahr eine halbe Stelle als Schulpfarrerin beim Laubach-Kollege angetreten. Ihre Nachfolgerin Kerstin Kiehl, Pfarrerin in Groß-Eichen und Ilsdorf, wird nun ihren Part übernehmen.
Der Vorsitzenden des Teams, Elfriede Wissner aus Rabenau-Odenhausen, fiel der Abschied sichtlich schwer, war doch die Zusammenarbeit offenbar sehr warmherzig und gut gewesen: „Wir haben viel von Ihnen gelernt!“ sagte Elfriede Wagner, die aber auch Kerstin Kiehl als „guten Ersatz“ freundlich aufnahm.
Später dann haben alle gemeinsam zusammen Kaffee getrunken und selbstgemachten Kuchen gegessen, den katholische Frauen der Pfarrgemeinde zur Verfügung gestellt hatten.

(Jan 09) Die fleißigen Mitglieder der Rabenauer Jugendfeuerwehren und ihre Helfer sammelten auch in diesem Jahr in den Ortsteilen die Weihnachtsbäume ein. Unser Bild zeigt einen Wagen der Londorfer Wehr in der Friedrich-Ebert-Straße beim Aufladen. Die eingenommenen Spenden dieser Aktion werden für die Jugendarbeit innerhalb der Feuerwehren genutzt.
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